Linie 84 – Endstelle Am Falkenberg

Eigentlich hatte ich noch zwei Fotos gemacht aber eines ist leider unbrauchbar, da ich ein paar Meter zu weit vom Standpunkt des Originalfotos entfernt war. Muß ich evtl. nochmal hin…
Dieses hier zeigt einen Zug der Linie 84 bei der Einfahrt in die ehemalige Gleisschleife Am Falkenberg. Im Vordergrund sieht man auch das Ausfahrgleis.
Das Originalfoto gibt es bei Wikimedia.

Straßenbahn Berlin Linie 84 Am Falkenberg

Linie 84 – Altglienicke

Ich war mal ein wenig unterwegs und habe Orte aufgesucht, an welchen die Linie 84 nach Altglienicke einstmals verkehrte und habe dort Fotos gemacht. Da ich das, was Sergej Larenkov da so veranstaltet sehr interessant finde dachte ich mir, kann ich ja auch mal versuchen. Das Bild von damals gibt es bei Wikimedia. Dieses zeigt einen Zug der Linie 84 auf der Kreuzung Grünauer Straße / Köpenicker Straße in Fahrtrichtung Falkenberg. Beide Bilder in Gimp ein wenig bearbeitet und so sieht es dann aus. Gestern und Heute in einem Bild.

Linie 84 Köpenicker Straße

Letzte Kt4Dt der BVG im Ruhestand

Die letzte Traktion des Kt4Dt war am 04.07.14 zum letzten Mal im Dienste der BVG auf der M4 im regulären Einsatz. Für den Laien äußerlich kaum von einem Kt4D zu unterscheiden, war es doch der “Sound” beim Anfahren und Bremsen, der die Kt4Dt für jeden erkennbar machte. Ein Video von den letzten Runden inkl. des typischen Anfahr-/Bremsgeräusches gibt es hier.
Nun sind sie endgültig Geschichte und die Traktion 7057/7058, welche von Straßenbahnfreunden auf ihren letzten Runden mehrfach abgelichtet wurde, habe ich nun noch einmal in ihrem wohlverdienten Ruhestand “erwischt”.
Letzter Einsatz Kt4Dt der BVG

 

Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin – Heinz Helle

klang_kerosinDie Handlung ist schnell erzählt. Ein namenloser Philosophiestudent reist nach New York um dort einen Vortrag zu halten. Seine Freundin folgt ihm. Die Beziehung scheitert. Das ist grob umrissen die Handlung. Nicht gerade üppig. Und trotzdem macht dieses Buch Spaß. Richtig Spaß. Denn es sind die detailverliebten Denkanstöße, Beschreibungen und Beobachtungen des Alltäglichen und Zwischenmenschlichen die das Lesen zu einem großen Vergnügen machen. Der Protagonist läuft durch die Welt und zerlegt, ja, seziert die kleinsten Dinge des Lebens, und steht damit letztendlich sich selbst und seinem Glück im Weg.

Ich betrete ein Cafe. Ich bestelle, nicke, danke, es ist gut, zu funktionieren, eine Rolle zu haben im Sonnensystem, auch wenn sie nur darin besteht, einen Burger zu bestellen, zu essen, zu bezahlen und irgendwann wieder auszuscheiden. Als meine Gabel das letzte Stück blutiges Rindschleisch aufspießt, denke ich blutiges Rindfleisch. Dann denke ich an Augen und an ein Bolzenschußgerät, und ich frage mich, wieso ich nicht einfach denken kann” Das hat aber gut geschmeckt. Die Wörter in meinem Kopf existieren nicht, sage ich mir mit Wörtern in meinem Kopf.

Einen weiteren Eindruck aus diesem großartigen Buch vermittelt der Autor selbst, bei einer Videolesung der Zeit. Ich bin begeistert!

Heinz Helle, “Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin”, Suhrkamp, ISBN: 978-3-518-42398-1

Randnotiz #2

“Wir haben gewonnen!” Muhaha… ihr habt euch dämliche Hüte aufgesetzt, literweise Bier getrunken, Chips in euch hineingeschaufelt und herumgegrölt. Ich bin mir sicher, daß sich durch diese Tätigkeiten kein Ball in 9.500 km Entfernung in ein Tor bewegen läßt.
Aber ihr werdet euch garantiert an die Namen der wirklichen Ballbeweger erinnern, wenn es zu einer Niederlage kommt. Denn dann hat “der da” oder”diese Pfeife” versagt. Dann verschwindet das “wir” wieder ganz schnell aus eurem Sprachgebrauch.

Been there, done that – Hubschrauber fliegen

HubschrauberJeder hat ja so seine eigene Liste von Dingen, die er in seinem Leben einmal sehen oder machen resp. erleben möchte. Die Sache mit der Straßenbahn ist ja nun doch noch Realität geworden und so stand auf meiner Liste unter anderem noch: Fliegen mit einem Hubschrauber. Diesen Punkt kann ich jetzt auch abhaken.
Berlin von obenBerlin von oben kennt man ja, allerdings ist das mit der guten Sicht aus dem Flugzeug so eine Sache. Kleine Fenster, Platz am Gang, Tragfläche im Blickfeld oder Dunkelheit.
Ganz anders im Hubschrauber. Gemächlich in ca. 600m Höhe über die Stadt fliegen, Aussicht nach vorne, links und rechts. heli01Das Wetter muß natürlich mitspielen und das tat es zu meinem großen Glück auch. Wenn die verdammte Erdkrümmung nicht wäre, hätte man wahrscheinlich auch die Ostsee sehen können. <g> Das Fluggefühl in der Luft ist vergleichbar mit einem Flugzeug, allerdings gestalten sich Start und Landung ein wenig ruhiger, dafür haben es die Kurven in sich.
Unterm Strich war es ein tolles Erlebnis, natürlich viel zu kurz und ich bedanke mich bei all jenen die ihren Teil dazu beitrugen, mir diesen Wunsch zu erfüllen.